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Wir können sehr stolz auf unsere Landwirte sein

15.10.2019

Dingolfing. Mit dem CeresAward, dem Titel zum „Landwirt des Jahres“, werden die besten Landwirte im deutschsprachigen Raum gekürt. Stefan Rothlehner aus Achatzstall bei Dingolfing hat es im vergangenen Jahr in der Kategorie „Schweinehaltung“ unter die ersten drei geschafft. Landrat Heinrich Trapp gratulierte dem Landwirtschaftsmeister nun persönlich zu diesem schönen Erfolg.

„Wir können sehr stolz auf unsere Landwirte sein“, sagte Landrat Trapp. „Stefan Rothlehner ist das beste Beispiel dafür, dass sie Außergewöhnliches leisten, ökologisch handeln und innovativ sind.“ Wer bei einem Wettbewerb wie dem CeresAward so gut abschneidet und um Haaresbreite zum „Landwirt des Jahres“ gekürt worden wäre, dem gebühre besonderer Respekt. Landrat Heinrich Trapp kennt den Vater des Landwirts, Ludwig Rothlehner, aus Landjugendzeiten. Als guter Freund der Familie fuhr er zur Hochzeit von Heinrich und Marianne Trapp auch deren Brautauto.

Der 30-jährige Stefan Rothlehner führt in Achatzstall bei Dingolfing einen Schweinemastbetrieb und ist für sein ausgeklügeltes Fütterungsmanagement bekannt. Alle Futterkomponenten werden auf ihre Inhaltsstoffe untersucht und die Rationen bedarfsgerecht und passgenau berechnet. „Meine Tiere bekommen sehr stark stickstoff- und phosphorreduziertes Futter“, erklärt der Landwirtschaftsmeister. „Damit reduzieren sich die Ausscheidungen, also die Gülle. Und das schont wiederum die Umwelt.“ Außerdem setzt Stefan Rothlehner auf Regionalität. Die Ferkel kommen von einem Aufzuchtbetrieb aus dem Landkreis Dingolfing-Landau auf seinen Hof und gehen an den nächstgelegenen Schlachthof.

Im Rahmen des CeresAward sucht der deutsche Landwirtschaftsverlag jährlich herausragende Persönlichkeiten, die sich um die Landwirtschaft verdient gemacht haben. Dass er in seiner Kategorie unter die Finalisten kam, freut Schweinemäster Stefan Rothlehner. „Unser Berufsstand hat es im Moment nicht leicht. Da tut es schon gut, wenn wir Landwirte für unsere Arbeit wertgeschätzt werden und sich die Menschen bewusst machen, dass wir etwas tun für Umwelt- und Klimaschutz, aber auch für die Sicherstellung der Nahrungsmittelversorgung.“

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