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„Überall herzlich willkommen“ - Warum Renate Hofmann aus Landau dieses Jahr wieder beim Zensus als Interviewerin mitmacht

17.02.2022

„Überall herzlich willkommen“ - Warum Renate Hofmann aus Landau dieses Jahr wieder beim Zensus als Interviewerin mitmacht

Dingolfing-Landau. Wie viele Menschen wohnen aktuell in Dingolfing-Landau? Wie leben und arbeiten sie? Antworten dazu soll der Zensus, ein deutschlandweites Projekt zur Erhebung von Bevölkerungsdaten, liefern. Dazu benötigt der Landkreis Dingolfing-Landau die Unterstützung von rund 130 Interviewern. Einen kleinen Einblick in die Tätigkeit als Interviewer gibt Renate Hofmann, welche schon zum zweiten Mal den Zensus unterstützt. 

Was hat Sie dazu bewogen, erneut beim Zensus 2022 als Interviewerin mitzumachen? 

Renate Hofmann: Ausschlaggebend waren definitiv meine guten Erfahrungen, die ich bereits im Jahr 2011 machen durfte. Besonders interessant fand ich, dass man während der Befragung die unterschiedlichsten Menschen kennenlernt. Ich war überall herzlich willkommen. Aber zugegebenermaßen spielt auch die Aufwandsentschädigung für eine Tätigkeit, die einfach zu bewältigen war und auch noch Spaß machte, eine Rolle. 

Wie würden Sie Ihre Tätigkeit als Erhebungsbeauftrage beschreiben? 

R. Hofmann: 2011 wurde man von den Mitarbeitern der Erhebungsstelle des Landkreises in einer ausführlichen Schulung auf die Arbeit vorbereitet. Alle Erhebungsbeauftragten bekamen am gleichen Tag ein ganzes Paket mit den nötigen Unterlagen ausgehändigt und man konnte zeitnah mit dem Versand der Briefe mit den Informationen und einem Terminvorschlag an die zu Befragenden beginnen. Man hat sich kurz telefonisch abgesprochen, ob der festgesetzte Zeitpunkt passte und fuhr dann zur persönlichen Befragung. Es wurde darauf geachtet, dass die Auskunftspflichtigen in der näheren Umgebung wohnten, sodass man keine allzu weiten Strecken fahren musste. Die Erhebungsstelle im Landratsamt stand immer für Fragen bereit. Alles lief dabei sehr unkompliziert ab und man war bestens vorbereitet. 

Mit welchen Herausforderungen wurden Sie im Rahmen des Zensus konfrontiert? 

R. Hofmann: Ich erinnere mich daran, dass ich eine sehr betagte Person zu befragen hatte, die in einem Haus wohnen sollte, wo alles schon ziemlich verwildert war. Die Haustür zu finden, war schon schwierig und eine Glocke zu läuten ebenfalls. Ich habe mehrmals probiert, jemanden anzutreffen, ohne Erfolg. Das hatte ein bisschen was Abenteuerliches, wurde aber letztlich im Fragebogen als „unbekannt verzogen“ angegeben und hatte sich damit erledigt. Alles andere verlief absolut problemlos. 

Was ist Ihnen vom Zensus 2011 besonders in Erinnerung geblieben? 

R. Hofmann: Besonders in Erinnerung geblieben ist mir die Offenheit und Bereitschaft der auskunftspflichtigen Personen, sich den Fragen zu stellen und bereitwillig auf alle Fragen zu antworten. Ich kann mich immer noch an einige Personen erinnern, die über die Fragen hinaus sehr mitteilsam waren und gerne mehr erzählt haben als eigentlich nötig. Manche freuten sich, dass ausgerechnet sie zufällig ausgewählten wurden und fast alle wollten, dass ich in die Wohnung komme und die Befragung am Tisch stattfindet, was natürlich nicht nötig gewesen wäre. 

Was würden Sie sagen, ist beim Zensus 2022 anders im Vergleich zum letzten Mal?


R. Hofmann: Im Zensus 2022 arbeitet man mit einem Tablet, damit die Übertragung der Daten schneller geht als 2011, wo noch mit schriftlichen Fragebögen die Interviews geführt wurden. Somit erspart man sich das Tragen der Fragebögen und die handschriftliche Beantwortung der Fragen vor Ort. Laut Erhebungsstelle benötigt man dazu auch nur einfache IT-Kenntnisse. Anders als 2011 sind natürlich die Anforderungen an die Corona-Vorschriften und die Einhaltung der Hygienestandards. 

Welche Tipps würden Sie abschließend den zukünftigen Erhebungsbeauftragten mit auf den Weg geben?

R. Hofmann: Auf jeden Fall ist eine gesunde Portion natürliche Offenheit, Neugier und Interesse an Menschen hilfreich, damit man für die Befragungen gewappnet ist. 

Du liebst deine Heimat und möchtest auch aktiv bei der Volkszählung mitwirken?

Die Erhebungsstelle im Landkreis Dingolfing-Landau sucht Interviewer (m/w/d) zur Durchführung der Haushaltsstichproben. Wer beim Zensus und damit die Zukunft von Morgen mitgestalten und dabei eine steuerfreie Aufwandsentschädigung von ca. 800 Euro erhalten möchte, kann sich unter der Telefonnummer 08731 87-880 informieren. Bewerbungen sind ausschließlich über das Online-Bewerbungsportal unter www.mein-check-in.de/landkreis-dingolfing-landau möglich.

 

Kategorien: Pressemitteilung