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Teambildung und Motivation; Kreisseniorenheim Mengkofen beteiligt sich an „Pflege in Balance“ der AOK

14.02.2022

Teambildung und Motivation
Kreisseniorenheim Mengkofen beteiligt sich an „Pflege in Balance“ der AOK 

 

Dingolfing-Landau. Was können wir tun, um die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu motivieren, die Prozesse zu optimieren und ein gutes Arbeitsklima zu schaffen? Diesen Herausforderungen im Arbeitsalltag stellt sich aktuell das Kreisseniorenheim Sankt Antonius in Mengkofen. Dabei behilflich ist die AOK Direktion Straubing, sie bietet Kurse an und unterstützt das Projekt finanziell. Bei einem gemeinsamen Termin haben kürzlich Landrat Werner Bumeder, AOK-Direktor Georg Kagermeier, Heimleitung Maria Huber und Anneliese Maier, Teamleitung der Kreisseniorenheime, die Ziele besprochen. 

Dank der Unterstützung durch die AOK-Direktion Straubing können Mitarbeiter professionelle Supervisionen oder Telefonberatungen durch psychologisch und pädagogisch geschulte Fachkräfte in Anspruch nehmen. „Die ersten Maßnahmen dazu laufen bereits“, erklärte Heimleitung Maria Huber. Auch ein Arbeitskreis wurde bereits gegründet. Weitere Bestandteile sind Mitarbeiterbefragungen oder die psychische Gefährdungsbeurteilung. Letztere hat die Vorbeugung von Unfällen und arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren zum Ziel. Dazu zählt beispielsweise auch die psychische Belastung bei der Arbeit. 

Kagermeier und Huber verfolgen dabei die gleichen Ziele, nämlich die Förderung des Wohls, der Gesundheit und der Zufriedenheit der Mitarbeiter. Das Kreisseniorenheim Sankt Antonius in Mengkofen ist das einzige Seniorenheim im Direktionsbereich, das sich dieser Aufgabe angenommen hat. Kagermeier betonte, dass sich die AOK bereits seit Jahren in der Prävention engagiert. „Das betriebliche Gesundheitsmanagement hat in einem Seniorenheim andere Anforderungen als in anderen Wirtschaftsbereichen. Daher ist ein maßgeschneidertes Angebot nötig, das wir dem Kreisseniorenheim gerne anbieten“, so Kagermeier. 

Landrat Werner Bumeder ist stolz, dass sich das Kreisseniorenheim dieser Aufgabe stellt und gleichzeitig froh, dass man die AOK als Partner mit im Boot habe. „Es ist nicht leicht, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen, und es bedarf viel Überzeugungsarbeit. Doch am Ende profitieren alle davon – nicht nur die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sondern auch die Bewohnerinnen und Bewohner“, so der Landrat. Bumeder bedankte sich bei der AOK für das Engagement und die finanzielle Unterstützung.