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Nur zwölf Corona-Fälle außerhalb der beiden Mamminger Betriebe

12.08.2020

Dingolfing-Landau. Aktuell befinden sich im Landkreis Dingolfing-Landau 224 corona-positiv getestete Personen in Quarantäne (Stand: 12. August, 12 Uhr). Davon stehen 212 in direktem Zusammenhang mit dem Ausbruchsgeschehen der beiden Betriebe in der Gemeinde Mamming.

Da immer wieder darüber spekuliert wird, wie die übrigen, auch auf andere Gemeinden verteilten Positiv-Fälle zu bewerten sind, erklärt Landrat Werner Bumeder mit Blick auf die heutigen Zahlen: „Es besteht für die Bevölkerung weiterhin kein erhöhtes Infektionsrisiko. Unser Landkreis ist derzeit wohl der bestgetestete in ganz Deutschland, trotzdem bewegen sich die Fallzahlen außerhalb der betroffenen Betriebe weiterhin auf einem sehr, sehr niedrigen Niveau.“

Mehr als 7.500 Bürgerinnen und Bürger haben sich bereits an einem der Testzentren im Landkreis freiwillig testen lassen. Darüber hinaus nehmen auch Hausärzte Abstriche, wenn beispielsweise Patienten mit Symptomen in die Praxis kommen. Bislang ist an den Testzentren und in den Arztpraxen kein einziger Corona-Fall bekannt geworden, der in Verbindung mit dem Ausbruchsgeschehen in den beiden Mamminger Betrieben stehen würde.

Das Landratsamt bittet um Verständnis, dass aus Gründen des Datenschutzes nicht jeder neue Positiv-Befund erläutert werden kann. Bei den aktuell 13 Corona-Fällen in der Gemeinde Simbach handelt es sich ausschließlich um Saisonarbeitskräfte. Zehn sind dem dortigen Standort der Konservenfabrik aus Mamming zuzuordnen, drei einem anderen Betrieb, der Saisonarbeitskräfte beschäftigt. Bei diesen drei Infizierten handelt es sich um Neuankömmlinge, die der Betriebsleiter noch vor Arbeitsbeginn hatte testen lassen und für die aufgrund des Positiv-Befundes umgehend  die Quarantäne angeordnet wurde. Diese Personen hatten keinen Kontakt zu den übrigen Beschäftigten.

„Wir sind uns durchaus unserer Verantwortung bewusst und überprüfen jedes Infektionsgeschehen genau“, sagt Landrat Werner Bumeder. „Die Bürgerinnen und Bürger können darauf vertrauen, dass wir jede für die Allgemeinheit relevante Infektion offen kommunizieren.“