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Landkreis weiter über 100er-Marke - Ab morgen Distanzunterricht und kein Kindergartenbetrieb, nur Notbetreuung

10.03.2021

Landkreis weiter über 100er-Marke  -  Ab morgen Distanzunterricht und kein Kindergartenbetrieb, nur Notbetreuung 

Dingolfing-Landau. Mit 103 neuen Fällen innerhalb der letzten sieben Tage bleibt der Landkreis über einer Sieben-Tage-Inzidenz von 100 (Laut RKI: 103,4, Stand: 10. März, 0.00 Uhr). Damit ergeben sich Änderungen im Schul- und Kitabereich sowie im Handel. 

Aufgrund des überschrittenen Grenzwerts von 100 findet entsprechend der gültigen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung ab morgen, Donnerstag, 11. März, im Landkreis wieder Distanzunterricht an den Schulen statt (außer Abschlussklassen aller weiterführenden Schulen und beruflichen Schulen). Kindergärten und Kitas müssen geschlossen bleiben und dürfen nur Notbetreuung anbieten. „Wir haben versucht, den Schul- und Kitabetrieb so lange wie möglich auch im Sinne der Planungssicherheit aufrecht zu erhalten. Leider lassen die aktuellen Regeln keinen weiteren Spielraum mehr“, so Landrat Werner Bumeder. 

Auf der Basis der Inzidenz vom Freitag, 12. März, wird für Schulen, Kindergärten und Kitas für die gesamte darauffolgende Woche entschieden – unabhängig von positiven oder negativen Veränderungen des Inzidenzwertes während der Woche. Unabhängig vom Inzidenzwert findet ab Montag, 15. März, weiterhin für alle Abschlussklassen in Bayern (auch bei Überschreiten des Inzidenzwertes von 100) Präsenzunterricht statt. Wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, können die Schulen auch Wechselunterricht anordnen. Maßgeblich für die geltenden Regeln ist stets der Standort der Schule, nicht der Wohnort der Schüler/innen. 

Ladengeschäfte (abgesehen von systemrelevanten Bereichen) bleiben geschlossen. Click & Collect ist allerdings wie bisher möglich. Ausgenommen sind der Lebensmittelhandel inklusive Direktvermarktung, Lieferdienste, Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörgeräteakustiker, Tankstellen, Kfz-Werkstätten, Fahrradwerkstätten, Banken und Sparkassen, Pfandleihhäuser, Filialen des Brief- und Versandhandels, Reinigungen und Waschsalons, Blumenfachgeschäfte, Gartenmärkte, Gärtnereien, Baumschulen, Baumärkte, der Verkauf von Presseartikeln, Versicherungsbüros, Buchhandlungen, Tierbedarf und Futtermittel und sonstige für die tägliche Versorgung unverzichtbare Ladengeschäfte, der Großhandel sowie Friseure und nichtmedizinische Fuß-, Hand-, Nagel- und Gesichtspflege. Instrumentalunterricht, die Erwachsenenbildung sowie Angebote der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung in Präsenzform sind untersagt. 

Die nächtliche Ausgangsbeschränkung zwischen 22 und 5 Uhr bleibt bestehen. 

Bei Ladengeschäften sowie in den anderen Bereichen abseits der Schulen und Kitas gilt es nun, die 100er-Grenze mindestens drei Tage stabil zu unterschreiten. Erst dann sind laut 12. Infektionsschutzmaßnahmenverordnung wieder Lockerungen an den darauffolgenden Tagen möglich.

 

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