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Kulturpreis für die „Grande Dame des deutschen Films“

03.03.2020

Kulturpreis für die „Grande Dame des deutschen Films“

Landrat Heinrich Trapp ehrt Schauspielerin Uschi Glas –
Marlene Lex und Helga Stadlbauer-Sporrer erhalten Kulturförderpreise –
Jugendkulturpreis geht an Veronika Troiber


Dingolfing-Landau. Mit großer Freude hat Landrat Heinrich Trapp an Schauspielerin Uschi Glas den Kulturpreis des Landkreises verliehen. In seiner Laudatio outete sich der Landrat als großer Fan der gebürtigen Landauerin und sparte nicht mit Komplimenten. Uschi Glas sei eine Ikone der Fernseh- und Kinounterhaltung, die Grande Dame des deutschen Films – und außerhalb des Blitzlichtgewitters auch ein sehr sozialer Mensch ohne Allüren, der das Herz am rechten Fleck habe.

Unkompliziert und sympathisch war auch ihr Auftritt im Großen Sitzungssaal des Landratsamtes. Die Kulturpreisverleihung fiel auf Uschi Glas‘ Geburtstag. Dass sie den Preis dennoch persönlich entgegennahm, war für sie Ehrensache. Mit einem spontanen Geburtstagsständchen wurde die Preisträgerin von den 160 geladenen Gästen im Großen Sitzungssaal des Landratsamtes herzlich empfangen.

Als Botschafterin Niederbayerns repräsentiert Uschi Glas ihre Heimat seit Längerem bei offiziellen Terminen. Mit dem Landkreis Dingolfing-Landau verbindet die international bekannte Schauspielerin viele positive Kindheitserinnerungen, wie sie selbst sagt. Sie habe sich stets mit Stolz und Selbstbewusstsein zu ihren Wurzeln bekannt. „Ich weiß, wo ich herkomm, und es freut mich, dass man sich hier an mich erinnert.“

Landrat Heinrich Trapp sagte, die Auszeichnung für Uschi Glas sei längst überfällig. Sie sei ihrer alten Heimat, in der sie ihre Kindheit und Jugend verbrachte, stets verbunden geblieben. Er selbst habe sie als Persönlichkeit ohne jegliche Allüren kennengelernt. Ihr soziales Engagement habe sie bereits vielfach unter Beweis gestellt – unter anderem als Gründerin und tatkräftige Unterstützerin des Vereins „brotZeit“, der täglich 11.000 Grund- und Förderschüler mit einem Frühstück versorgt. Auch das verdiene Respekt und Anerkennung.

Der Kulturförderpreis des Landkreises ging an Marlene Lex aus Großköllnbach in der Marktgemeinde Pilsting und Helga Stadlbauer-Sporrer aus Engerthal in der Marktgemeinde Simbach. Beide haben nach Auffassung der Jury in vorbildlicher Weise und mit herausragendem Engagement denkmalgeschützte Häuser nicht nur fachgerecht instand gesetzt, sondern den Gebäuden auch neues Leben eingehaucht. Regierungspräsident Rainer Haselbeck zollte den beiden Damen großen Respekt für ihre Leistung. „Die niederbayerische Baukultur lebt von Projekten wie diesen“, so Haselbeck.

Der Jugendkulturpreis ging in diesem Jahr an die Landauerin Veronika Troiber. Das zwölfjährige Mädchen ist bei diversen Wettbewerben als virtuose Pianistin und als überaus talentierte Klarinettistin überregional in Erscheinung getreten. Die Gymnasiastin sei auf dem besten Weg zur Profimusikerin und eine würdige Preisträgerin, sagte Bürgermeister Dr. Helmut Steininger in seiner Laudatio.

Veronika Troiber gestaltete den Abend zusammen mit ihrem Bruder Johannes und der Pianistin Anastasia Zorina musikalisch und verlieh der Veranstaltung einen festlichen Rahmen.

Den Preisträgern gratulierten auch Landtagsabgeordnete Dr. Petra Loibl, Regierungspräsident Rainer Haselbeck, stellvertretender Landrat Werner Bumeder, weitere stellvertretende Landrätin Manuela Wälischmiller sowie Sparkassen-Vorstandsvorsitzender Walter Strohmaier.

Foto: LRA

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