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Bürgerservice

Kreisbauhof für Schnee und Eis gerüstet

02.12.2020

Die Fahrzeuge startklar, das Salzlager gut gefüllt, die Mitarbeiter motiviert: Das Kreisbauhof-Team war auf die ersten Schneefälle in dieser Woche gut vorbereitet. Davon hat sich Landrat Werner Bumeder bei einem Besuch vor Ort überzeugt. „Unsere Mitarbeiter verfügen über das notwendige, umfangreiche Fachwissen und wir sind technisch top ausgestattet. Das sind die besten Voraussetzungen für einen reibungslosen Winterdienst“, so der Landrat am Ende seines Rundgangs.

3.500 Tonnen Salz lagern in der Halle, 66.000 Liter Sole für die Feuchtsalzstreuung stehen in zwei Tanks zur Verfügung. Für die computergesteuerte Soleherstellung werden zusätzlich 50 Tonnen reinstes Salz vorgehalten, um Sole nachproduzieren zu können. Bis zu 28 Mitarbeiter sind bei Schnee und Eis auf unseren Kreisstraßen im Einsatz.

„Unser Straßennetz umfasst 340 Kilometer, da ist eine gute Logistik unerlässlich“, erklärt Kreisbauhofleiter Gerhard Lehrl. Ziel sei es, die Verkehrssicherheit auf den Kreisstraßen möglichst rund um die Uhr zu gewährleisten. Bereits um 2 Uhr früh beginnt die Schicht, an Samstagen, Sonn- und Feiertagen um 4 Uhr. Drei Straßenwärter kontrollieren zunächst die wichtigsten Straßenabschnitte. Ist es glatt oder setzt Schneefall ein, so alarmieren sie umgehend die Fahrer der Winterdienst-Fahrzeuge, bei Bedarf auch das Begleitpersonal.

Bis zum morgendlichen Berufsverkehr sollten alle Kreisstraßen von Schnee und Eis befreit sein. Eine Garantie kann es allerdings nie geben, deshalb bittet Straßenmeister Gerhard Lehrl die Vekehrsteilnehmer schon jetzt um Verständnis. Bei anhaltenden Schneefällen werden zwar in den zehn Räumbezirken im Landkreis täglich bis zu vier Einsätze gefahren. Dennoch muss man immer mit schneebedeckten Fahrbahnen rechnen, da der Winterdienst nicht überall gleichzeitig sein kann.

Der Fuhrpark für die Räum- und Streueinsätze umfasst derzeit zehn Lkw mit je einem Streuautomaten und einem Schneepflug. Bei zwei Streuautomaten ist es sogar möglich, bei einer leichten Reifglätte auf reines Streusalz zu verzichten und dafür nur Salzsohle auszubringen. Wehverluste durch den Verkehr werden damit ausgeschlossen. Für größere Schneeverwehungen stehen zwei Schneeschleudern zur Verfügung. Sieben der zehn Lkw sind angemietet.

Am Ende seines Rundgangs auf dem Bauhofgelände wünschte Landrat Werner Bumeder allen Fahrern eine unfallfreie Saison. Kreisbauhofleiter Gerhard Lehrl und sein Team sind nun schon gespannt auf den bevorstehenden Winter. „Letztes Jahr war es recht mild, so mussten wir heuer nur 600 Tonnen Streusalz nachkaufen. Aber wie es diesen Winter ausschaut, kann niemand vorhersagen.“