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Heinrich Trapp offiziell zum Altlandrat ernannt

21.07.2020

Auszeichnung im Rahmen der Kreistagssitzung

Dingolfing-Landau. Knapp drei Monate nach seinem Ausscheiden wurde der langjährige Landrat des Landkreises Dingolfing-Landau, Heinrich Trapp, in der Kreistagssitzung am Montag offiziell zum Altlandrat ernannt. Dieser Auszeichnung vorausgegangen war ein einstimmiger Beschluss des neuen Kreistages in seiner konstituierenden Sitzung im Mai.

Nach einem umfassenden Lob für sein Lebenswerk händigte Landrat Werner Bumeder seinem Vorgänger die Ernennungsurkunde aus. Am 30. April hatte die Amtszeit des bis dahin dienstältesten Landrates Bayerns geendet. „Heinrich Trapp hat in seinen 29 Jahren als Landrat des Landkreises Dingolfing-Landau mit großer Ausdauer und Beharrlichkeit sehr viel bewegt“, stellte der neue Landrat Werner Bumeder fest. Sämtliche Kreisstraßen seien in der „Ära Trapp“ quasi einmal erneuert und 41 Brücken neu gebaut worden.

Die Ansiedlung der Fachoberschule und die Neuordnung der Kreiskliniken würden ebenso die Handschrift von Heinrich Trapp tragen wie diverse Industrieansiedlungen. „Schnelle Genehmigungsverfahren waren sein Markenzeichen, das sogar der bayerische Ministerpräsident honorierte“, erinnerte Werner Bumeder in der Laudatio auf seinen Vorgänger. Heinrich Trapp sei ein Politiker mit Gespür und Herz, aber auch mit viel Erfahrung, Fachwissen und der erforderlichen Portion Schlitzohrigkeit.

Der Kreistag und die anwesenden Zuhörer würdigten die Leistung des Altlandrates mit stehenden Ovationen. Sichtlich gerührt nahm Heinrich Trapp die Ernennungsurkunde entgegen. Er bedankte sich bei allen politischen Wegbegleitern, seinen Mitarbeitern und nicht  zuletzt bei seiner Familie, die ihm stets den Rücken gestärkt habe. Seinem Nachfolger Werner Bumeder dankte der Altlandrat für die Initiative zu dieser besonderen Auszeichnung und bescheinigte ihm gleichzeitig eine vorbildliche Amtsführung: „Ich bin sehr angetan von der Art und Weise, wie du die Zügel in die Hand genommen hast und wie du das Amt fachlich und menschlich weiterführst.“ Seinem Nachfolger und dem gesamten Kreistag wünschte Heinrich Trapp eine glückliche Hand und Gottes Segen für die weitere kommunalpolitische Arbeit auf Kreisebene, die Corona-bedingt große Herausforderungen mit sich bringe.