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Fast 70.000 Impfdosen verabreicht; Informationen zum digitalen Impfnachweis, Public Viewing und Sonnwendfeuer

14.06.2021

Fast 70.000 Impfdosen verabreicht; Informationen zum digitalen Impfnachweis, Public Viewing und Sonnwendfeuer 

 

Dingolfing-Landau. Fast 70.000 Impfungen sind insgesamt im Landkreis bereits verabreicht worden. Davon erhielten 42.549 Personen die Erstimpfung vom Impfzentrum oder vom Hausarzt und 26.520 Personen die Zweiimpfung. Obwohl der Impfstoff für Erstimpfungen am Dingolfinger Impfzentrum rar ist, können in dieser Woche rund 800 Erstimpfungen mit dem Wirkstoff von Moderna erfolgen.  

Seit vergangener Woche ist es möglich, den digitalen Impfnachweis zu erhalten. Dieser kann über verschieden Wege beispielsweise in der Corona-Warn-App der Bundesregierung oder der CoVPass-App des Robert-Koch-Instituts gespeichert werden.

Um an das Zertifikat zu kommen, gibt es folgende Möglichkeiten:

  • Die Erst- oder Zweitimpfung im Impfzentrum steht noch bevor: Bei jeder neuen Impfung im Impfzentrum erhält man ab sofort direkt vor Ort den QR-Code, der für den digitalen Nachweis nötig ist. Achtung: Nicht mit dem QR-Code auf der Dokumentation verwechseln.
  • Die Impfungen erfolgten in einem Impfzentrum und die Daten sind noch in einem BayIMCO-Account gespeichert:
    a) Ab 25. Juni erhalten Sie den QR-Code über Ihren BayIMCO-Account.
    b) Alternativ kann der digitale Impfnachweis bereits ab 14. Juni von teilnehmenden Apotheken gegen Vorlage des gelben Impfasses generiert werden (https://www.mein-apothekenmanager.de/).
  • Die Impfungen sind in einem Impfzentrum erfolgt, aber es existiert kein BayIMCO-Account mehr:
    a) Ab Juli steht eine Website zur Verfügung, mit der Sie Ihren QR-Code erzeugen lassen können, wenn Sie keinen Zugriff mehr auf Ihren BayIMCO-Account haben.
    b) Ab Juli können Sie sich dazu auch an das Callcenter Ihres Impfzentrums wenden.
    c) Alternativ kann der digitale Impfnachweis bereits ab 14. Juni von teilnehmenden Apotheken gegen Vorlage des gelben Impfasses generiert werden.
  • Die Impfung/en erfolgte/n in einer Arztpraxis:
    a) Laden Sie die Corona-Warn-App oder die CoVPass-App auf Ihr Smartphone. Scannen Sie den QR-Code auf dem Nachweis ein und zeigen die App bei Bedarf vor, damit der Code geprüft werden kann.
    b) Alternativ können Sie den QR-Code ausdrucken und bei Bedarf vorzeigen, damit er geprüft werden kann. Der Code enthält sensible, personenbezogene Daten - achten Sie also gut auf den Ausdruck. 

Nachdem nun seit Freitag die Fußballeuropameisterschaft in vollem Gange ist, informiert das Landratsamt zum Thema Public Viewing: Nach der 13. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung sind zwar öffentliche Veranstaltungen aus besonderem Anlass und mit einem von Anfang an klar begrenzten und geladenen Personenkreis prinzipiell möglich. Beim Public Viewing stehe laut Regierung aber der Eventcharakter im Vordergrund. Es handele sich dabei grundsätzlich nicht um eine kulturelle Veranstaltung. Beim Public Viewing wird der Personenkreis üblicherweise gerade nicht von Anfang an klar begrenzt und geladen sein, so dass es sich hierbei dann auch nicht um eine erlaubte Veranstaltung handelt. Damit wäre auch ein Public Viewing im Rahmen der Außengastronomie grundsätzlich jedenfalls dann eine untersagte Veranstaltung, wenn es maßgeblich im Vordergrund steht. Ist allerdings der Verzehr von Speisen und Getränken der Hauptzweck und wird das jeweilige Sportereignis lediglich auf beispielsweise einem Fernseher im Hintergrund gezeigt, so ist dies im Rahmen des Gastronomiebetriebs zulässig, so die Regierung. 

Ähnlich verhält es sich bei den Sonnwendfeuern. Auch hier steht der Eventcharakter im Vordergrund und fällt somit aufgrund des nicht planbaren Personenkreises unter das Verbot von Veranstaltungen. 

Im Sinne der Infektionsschutzmaßnahmenverordnung dürfen gastronomische Angebote unter freiem Himmel und in geschlossenen Räumen nur zwischen 5 Uhr und 24 Uhr zur Verfügung gestellt werden. Dies betrifft allerdings nur die infektionsschutzrechtliche Sicht, nicht aber die baurechtliche oder immissionsschutzrechtliche. Deswegen bleiben für die Außengastronomie die Bestimmungen des jeweiligen Gaststättenerlaubnisbescheides bindend. 

Mit der Aufhebung des Katastrophenfalls in Bayern am Montag, 7. Juni, endete auch die Arbeit der Führungsgruppe Katastrophenschutz (FüGK) am Landratsamt Dingolfing-Landau. Rund ein halbes Jahr dauerte dieser Katastrophenfall, der alle Mitglieder in gleichem Maße forderte. "Dies war eine Herausforderung und Belastung in bislang unbekanntem Ausmaß", bedankte sich Landrat Werner Bumeder bei allen rund um den Katastrophenschutz eingesetzten Kräften, besonders bei der Leiterin der FüGK, Elisabeth Fischer. „Sie und all unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben sehr viel Einsatzbereitschaft und Flexibilität bewiesen. Es wurden unzählige Wochenenddienste und Überstunden gemacht. Davor habe ich großen Respekt und bin sehr dankbar dafür." 

Mit dem Ende des Katastrophenfalls ist auch das Bürgertelefon am Landratsamt ausgelaufen, das an die FüGK angegliedert war. Bis zum vergangenen Freitag wurden dabei unzählige Anrufe von Bürgerinnen und Bürgern rund um das Thema Corona sachgerecht beantwortet. Auch dafür bedankten sich die Verantwortlichen sehr herzlich.