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Ergebnis der letzten großen Reihentestung erfreulich - Nur zwei positive Fälle bei den 218 Kontaktpersonen der Konservenfabrik

19.08.2020

Ergebnis der letzten großen Reihentestung erfreulich - Nur zwei positive Fälle bei den 218 Kontaktpersonen der Konservenfabrik

Dingolfing-Landau. Das Corona-Management bei Masseninfektionen, wie sie in den beiden Betrieben in Mamming aufgetreten sind, erfordert neben der Separierung der betroffenen Personen auch wöchentliche Reihentestungen der in Quarantäne befindlichen Kontaktpersonen. Während auf dem landwirtschaftlichen Betrieb dieses Verfahren bereits abgeschlossen ist, stand bei der Konservenfabrik noch eine Testung auf dem Programm. In der dritten - und damit vorerst letzten - Testung in so großem Umfang durch das Gesundheitsamt waren von 218 abgestrichenen Personen nur noch zwei Corona-positiv.

Landrat Werner Bumeder: „Jeder Infizierte ist natürlich einer zu viel, aber die sehr niedrige Zahl zeigt, dass durch die konsequenten Maßnahmen die Infektionskette auch innerhalb der Mitarbeiter der betroffenen Betriebe durchbrochen werden konnte.“ Erfreulicher Nebeneffekt dieser niedrigen Infektionszahl ist, dass der Landkreis damit auch wieder deutlich unter die kritische 7-Tage-Inzidenz von 50 fällt und damit der rote Punkt auf der Deutschlandkarte des Robert-Koch-Instituts verschwunden ist.

Aktuell sind noch 53 Personen, die positiv auf Covid-19 getestet wurden, in Quarantäne. Davon sind 41 Fälle den beiden Betrieben in Mamming zuzuordnen. Die übrigen 12 Personen sind auf verschiedene Gemeinden verteilt. Dabei handelt es sich um Einzelinfektionen und mehrere Reiserückkehrer. Dies beweist erneut, dass das Infektionsgeschehen innerhalb der Betriebe gehalten werden konnte und nicht in die Landkreisbevölkerung getragen wurde.

Annähernd 9000 Bürgerinnen und Bürger haben inzwischen von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, sich an einer Corona-Teststation des Landkreises testen zu lassen. Lediglich 11 Tests an den Teststationen waren dabei positiv. Darüber hinaus bieten auch nach wie vor Hausärzte Corona-Tests an. Ein Zusammenhang mit den beiden Betrieben konnte auch bei diesen zweifelsfrei ausgeschlossen werden. Ein großer Teil der Positiv-Ergebnisse betraf Reiserückkehrer.

Angesichts dieser spürbaren Entspannung richtet Landrat Werner Bumeder seinen aufrichtigen Dank an alle Beteiligten, die wochenlang über die Belastungsgrenze hinaus ihren Beitrag geleistet haben, die Situation schnell und erfolgreich unter Kontrolle zu bringen:

„Die vergangenen Wochen waren sehr fordernd für alle Beteiligten: Ich denke dabei an die Erkrankten, die in Quarantäne befindlichen Kontaktpersonen und auch an die betroffenen Betriebe. Aber auch für das Landratsamt und vor allem das Gesundheitsamt war die Abwicklung ein Kraftakt, der nur in einer großen Gemeinschaftsleistung bewältigt werden konnte. Der ausdrückliche Dank des Landrats gilt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, dem Bayerischen Roten Kreuz und dem THW, der Polizei, allen Bürgermeistern und Gemeindeverwaltungen, der Regierung von Niederbayern mit Regierungspräsident Rainer Haselbeck, allen niederbayerischen Landkreisen für die Amtshilfe und der Bundeswehr.“

Werner Bumeder: „Der Landkreis hat eine schwierige Zeit durchgemacht und die Corona-Krise wird auch die nächste Zeit das zentrale Thema bleiben, mit dem wir uns zu beschäftigen haben. Ich möchte deshalb die Gelegenheit nutzen, um auch der Bevölkerung unseres Landkreises meinen Dank für das gezeigte Verständnis, die Besonnenheit und die gewährte Unterstützung in den vergangenen Wochen auszusprechen. Es hat gut getan zu spüren, welcher Zusammenhalt in dieser Krise vorhanden ist.“

Trotz dieser positiven Nachrichten, appelliert Landrat Werner Bumeder an die Bevölkerung, wachsam zu bleiben: „Nun liegt es an uns allen, dass wir auf diesem guten Weg bleiben. Denn die Pandemie ist noch lange nicht vorbei.“

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