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„Eine der wichtigsten Kreisstraßen“

08.08.2022

Baumaßnahme an DGF19 fertiggestellt –Geh- und Radweg gebaut

Dingolfing-Landau. Seit fast genau einem Jahr laufen die Bauarbeiten für die Oberbauverstärkung der Kreisstraße DGF19, der sogenannten Milchstraße, und einem begleitenden Geh- und Radweg. Gestern ist die Fertigstellung des über drei Kilometer langen Teilstücks sowie des Radwegs gefeiert worden.

„Die Kreisstraße DGF19 ist eine der wichtigsten Kreisstraßen des Landkreises Dingolfing-Landau“, wie Landrat Werner Bumeder betonte. Auf eine Länge von gut 20 Kilometer durchzieht sie in West-Ost-Richtung das nördliche Vilstal. Von Aham im Landkreis Landshut kommend führt sie bis Reichersdorf zur Staatsstraße Landau – Eichendorf im Osten. Das Verkehrsaufkommen ist 2015 bereits auf über 4.000 Fahrzeuge innerhalb 24 Stunden gemessen worden.

„Die Kreisstraße selbst wurde mit einer Oberbauverstärkung versehen. Die vorhandenen Asphaltschichten wurden abgefräst, die Bankette wurden verstärkt sowie neuer Asphalt eingebaut“, erklärte der Landrat.

Als Gemeinschaftsmaßnahme ist mit der Gemeinde Marklkofen der Geh- und Radweg zwischen Steinberg und Freinberg auf 2,4 Kilometer neu gebaut worden. Die Gemeinde war für den Grunderwerb sowie für die Planung zuständig. Die Bauausführung hat der Landkreis übernommen. Für den Bau musste die Kreisstraße nach Süden verschoben werden. Am Kreisverkehr Bruckmühl, für den der Markt Reisbach zuständig ist, wurde der Gehweg von Englmannsberg kommend gebaut sowie eine Querungshilfe am Kreisverkehr.

Geplant wurde das Projekt von der Firma Coplan aus Eggenfelden sowie von Landschaftsarchitekt Achim Ruhland aus Eichendorf. Die Bauumsetzung erfolgte durch die Firma Strabag.

Der Landkreis investiere jedes Jahr hohe Summen in den Unterhalt seiner über 330 Kilometer Kreisstraßen und in die Geh- und Radwege. Die Investition an der DGF19 werde derzeit auf 3,43 Millionen Euro geschätzt, so Bumeder.

Der Landrat dankte allen am Bau Beteiligten sowie besonders den Grundstückseigentümern: „Ohne Ihre Hilfe wäre dies nicht möglich gewesen.“ Auch Bürgermeister Peter Rauscher freute sich über den Abschluss der umfangreichen Maßnahme: „Wir haben hier einen Lückenschluss geschaffen, der es uns ermöglich quer durch das Vilstal zu radeln.“