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Das Feuerwehrwesen im Landkreis geprägt; Kreisbrandinspektoren Dionys Härtl und Johann Maier verabschiedet

03.03.2021

Das Feuerwehrwesen im Landkreis geprägt; 
Kreisbrandinspektoren Dionys Härtl und Johann Maier verabschiedet

Dingolfing-Landau. Auf je 33 Jahre Dienst in der Feuerwehrführungsriege des Landkreises können Dionys Härtl (Kreisbrandinspektor Bereich Landau) und Johann Maier (Kreisbrandinspektor Bereich Dingolfing) zurückblicken. Weil sie die Altersgrenze im aktiven Feuerwehrdienst erreicht haben, sind die beiden langjährigen Kreisbrandinspektoren aus ihren Ämtern ausgeschieden. Am Montagabend sind Härtl und Maier von Landrat Werner Bumeder und Kreisbrandrat Josef Kramhöller verabschiedet worden. 

„Sie haben das Feuerwehrwesen im Landkreis geprägt. Die Leistungen, die Sie in diesen Jahren erbracht haben, wollen wir heute ehren“, leitete Landrat Werner Bumeder die Amtshandlung der Verabschiedung der beiden Kreisbrandinspektoren ein, die aufgrund der geltenden Corona-Einschränkungen nur im kleinstmöglichen Rahmen abgehalten worden ist. 

Dionys Härtl startete seine Feuerwehr-Laufbahn bei der FF Mamming und war anschließend bei der FF Landau. 1988 begann seine Zeit als Führungsdienstgrad, als er zum Kreisbrandmeister des Abschnitts Landau ernannt wurde. Mit der Ernennung zum Kreisbrandinspektor des Inspektionsbereichs Landau begann 1992 seine fast 29-jährige Amtszeit. Bei unzähligen Einsätzen war er als Stütze und Berater des Einsatzleiters gefordert und sein fachlicher Rat sehr geschätzt. Insgesamt kann Härtl auf 33 Dienstjahre als Führungsdienstgrad des Landkreises zurückblicken. Zu dieser Funktion war er noch viele Jahre als „Im Voraus benannter Örtlicher Einsatzleiter“ und „Kontingentführer“ für unsere Hilfeleistungskontingente im Einsatz. Für seine   Verdienste um das Feuerlöschwesen wurde er 2003 mit dem Steckkreuz des Freistaates Bayern und 2013 mit dem Bayerischen Feuerwehrehrenkreuz in Gold des Landesfeuerwehrverbandes Bayern ausgezeichnet. 

Die Feuerwehrlaufbahn von Johann Maier begann 1972 mit dem Eintritt in die FF Reisbach. Dort wählte man ihn 1985 zum Kommandanten der Stützpunktwehr. Diese Funktion übte er bis 1990 aus. 1988 wurde er zum Kreisbrandmeister bestellt und später zum Kreisbrandinspektor des Inspektionsbereichs Dingolfing. Seine Führungstätigkeit im Landkreis erstreckte sich auch auf die Funktion des „Im Voraus benannten Örtlichen Einsatzleiters“ bei Großeinsätzen und auf die des „Kontingentführers“ bei Einsätzen der landkreisübergreifenden „Hilfeleistungskontingente“. In 33 Jahren Dienstzeit als Führungsdienstgrad des Landkreises hat Johann Maier viele Veränderungen im Feuerlöschwesen miterlebt und mitgeprägt. Für seine Verdienste um das Feuerlöschwesen wurde er 2005 mit dem Steckkreuz des Freistaates Bayern und 2013 mit dem Bayerischen Feuerwehrehrenkreuz in Gold des Landesfeuerwehrverbandes Bayern ausgezeichnet. 

„Ihr habt beide sehr viel Freizeit in das Feuerwehrwesen unseres Landkreises eingebracht, aber auch viel an Kameradschaft erfahren und erleben dürfen. Ihr habt in eurer Feuerwehrlaufbahn viele Höhen und Tiefen durchschritten und große Veränderungen im Feuerwehrwesen an vorderster Stelle miterlebt und die positive Entwicklung des Feuerwehrwesens in unserem Landkreis mitgeprägt“, bedankte sich Kreisbrandrat Josef Kramhöller. 

„Gerne hätten wir euch im Kreise der Kollegen und Familie verabschiedet und gebührend gefeiert, doch die aktuelle Lage ließ keinen anderen Stabwechsel zu. Ich hoffe, dass wir dies zu einem späteren Zeitpunkt nachholen können“, so Landrat Bumeder. Zusammen mit KBR Kramhöller bedankte er sich für die vielen Dienste und überreichte die Dankesschreiben sowie ein Präsent. 

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