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Corona-Mutation im Landkreis - Zwei nachgewiesene Fälle bei Einreise aus Rumänien

28.01.2021

Corona-Mutation im Landkreis - Zwei nachgewiesene Fälle bei Einreise aus Rumänien

Dingolfing-Landau. Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hat mitgeteilt, dass zwei Personen, die positiv auf Corona getestet wurden, das mutierte britische Virus B.1.1.7 in sich trugen und dem Landkreis Dingolfing-Landau zuzuordnen sind. Bei den Fällen handelt es sich allerdings um Gastarbeiter aus Rumänien, die direkt nach der Einreise getestet und isoliert wurden. 

Die beiden Fälle ereigneten sich bereits Anfang Januar. Die Arbeiter wurden direkt nach der Einreise positiv getestet und isoliert untergebracht. Vom Gesundheitsamt wurden daraufhin routinemäßig alle Kontakte ermittelt und die Quarantäne veranlasst, sodass keine Gefahr für die Landkreisbevölkerung, sich mit dem mutierten Virus anzustecken, bestand. Da die Sequenzierung des Virusgenoms beim LGL einige Tage dauert, wurde erst kürzlich bekannt, dass es sich dabei um Mutationen handelte. 

Auf die Corona-Maßnahmen im Landkreis hat dieser Sonderfall keinen Einfluss, auch nicht auf die Schulöffnung für Abschlussklassen ab nächster Woche. Inzwischen werden bundesweit vermehrt Sequenzierungen des Virusgenoms auf Mutationen durchgeführt. Um eine Weiterverbreitung des mutierten Virus weiter zu verhindern, gelten auch bei den betroffenen Personen und deren Kontakte spezielle Quarantäne-Regeln. Bisher gibt es keine Anzeichen darauf, dass eine Erkrankung dadurch einen schwereren Verlauf nimmt. Ersten Beobachtungen zufolge soll es allerdings ansteckender sein.