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Auf die Feuerwehren ist auch in Pandemiezeiten jederzeit Verlass

04.02.2022

Kreisbrandrat Josef Kramhöller legt Jahresbericht für 2021 vor – 24.886 Einsatzstunden geleistet – Großes Lob von Landrat Werner Bumeder

Dingolfing-Landau. Die Feuerwehren im Landkreis sind im Jahr 2021 zu 1.025 Einsätzen gerufen worden und haben dabei insgesamt 24.886 Stunden geleistet. Das hat Kreisbrandrat Josef Kramhöller bei der Vorstellung des Jahresberichtes bekannt gegeben.

„Diese Zahlen verdeutlichen einmal mehr, wie wichtig unsere Feuerwehren sind. Jede einzelne Wehr leistet großartige Arbeit für uns alle – wenn’s sein muss, zu jeder Tages- und Nachtzeit“, sagte Landrat Werner Bumeder im Beisein von Elisabeth Fischer, der zuständigen Abteilungsleiterin am Landratsamt, und Ulrich Schüll, dem Leiter des Sachgebietes Öffentliche Sicherheit und Ordnung. „Alle Aktiven dürfen stolz sein auf ihre Leistung, und wir sind ihnen sehr dankbar für ihr unermüdliches Engagement.“

Kreisbrandrat Josef Kramhöller ist selbst beeindruckt, wie motiviert die aktiven Helfer ihren Dienst verrichten. „Auch in Zeiten der Pandemie war und ist immer auf sie Verlass und sie waren zu jeder Zeit einsatzbereit.“ Auch die Zusammenarbeit mit den zuständigen Fachstellen am Landratsamt sei stets hervorragend, so Kramhöller.

Laut Einsatzbericht des Kreisbrandrates gibt es im Landkreis Dingolfing-Landau derzeit 4.543 ehrenamtliche Feuerwehrdienstleistende in 93 Feuerwehr-Vereinen, davon 311 Frauen. 823 Atemschutzträger können eine entsprechende Sonderausbildung nachweisen. 494 Jugendliche werden auf den aktiven Feuerwehrdienst vorbereitet. Der BMW-Werksfeuerwehr gehören aktuell 138 hauptamtliche Kräfte an.

Im Berichtsjahr 2021 wurden die Feuerwehrleute zu 105 Brandeinsätzen und 762 Technischen Hilfeleistungen (davon wiederum 159 Verkehrsunfälle) gerufen. Bei technischen Hilfeleistungen konnten 50 Personen gerettet werden. Traurige Bilanz: Neun Personen konnten nach Bränden, Verkehrsunfällen und Suizidfällen nur tot geborgen werden.

Im vergangenen Jahr gab es 83 Fehlalarme, die größtenteils durch Fehlauslösungen von automatischen Brandmeldeanlagen ausgelöst wurden.

Für dieses Jahr wünscht sich Kreisbrandrat Josef Kramhöller, dass im Falle von Lockerungen der Corona-Regeln wieder mehr Aus- und Weiterbildungen möglich sind, insbesondere im so wichtigen Jugendbereich.

Landrat Werner Bumeder dankte dem Kreisbrandrat stellvertretend für alle Feuerwehr-Dienstgrade, Kommandanten, Vorstände und Aktiven für die hervorragende Arbeit zum Wohle der Landkreisbevölkerung.