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An gemeinsame Stärken erinnern Landkreis startet „Zusammenhalt-Kampagne“

26.03.2021

An gemeinsame Stärken erinnern; Landkreis startet „Zusammenhalt-Kampagne“

 

Dingolfing-Landau. „Was können wir in dieser Zeit für euch tun, was können wir gemeinsam erreichen?“ Das war die Kernfrage, um die es in einer Videokonferenz mit Landrat Werner Bumeder und den Gewerbevereinsvorsitzenden des Landkreises ging. Der Landkreis selbst hat wenig bis kaum Handlungsspielraum, wenn es um die Vorgaben des Landes oder Bundes geht. Dennoch will man nicht untätig sein. Deswegen startet im Landkreis heute die Kampagne „Des pack ma! …aber nur #mitnand“. 

„Wir wollen nicht Schwarz sehen“, so die Meinung von Landrat Werner Bumeder und den Beteiligten an der Kampagne. Im Dialog mit den Unternehmern und Gewerbetreibenden wurde der Wunsch laut, die Bürgerinnen und Bürger in einer Landkreis-Kampagne zu vereinen und positiv nach vorne zu blicken. Eine Kampagne, die zum Ziel hat, die Landkreisbürger an ihren Gemeinschaftssinn zu erinnern, die zur Gesunderhaltung beiträgt, die heimische Wirtschaft trotz Lockdowns zu fördern und letztlich zum gemeinsamen Durchhalten motiviert. All diese Punkte sollten so schnell wie möglich umgesetzt werden, so die klare Botschaft des Landrats wie auch der Unternehmer. 

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist aktuell der Richtwert für Öffnungs- und Lockerungsschritte. Damit hat es die Landkreisbevölkerung zu einem wesentlichen Teil selbst mit in der Hand, ob es gelingt, die Inzidenz zu senken und damit Schul- und Kindergartenöffnungen wieder zu ermöglichen, den heimischen Geschäften und Gaststätten Öffnungsschritte einzuräumen, Kontaktbeschränkungen zu verringern oder auch Sport- und Vereinsaktivitäten wieder zu ermöglichen. Die Initiatoren sehen die Kampagne auch als Aufruf zur Eigenverantwortung. 

Werner Bumeder: „Wir wollen Infektionen verringern, damit unsere Bürgerinnen und Bürger gesund bleiben und unser Gesundheitssystem nicht an die Kapazitätsgrenzen kommt. Die weitere Sichtweise ist aber, dass der Fingerzeig auf andere nichts bringt. Wir und jeder Einzelne kann selbst einen Beitrag zur Kontaktvermeidung und Rücksichtnahme bringen – und das nicht nur für andere, sondern auch für sich selbst.“ Nutznießer dieser Rücksichtnahme und der sinkenden Inzidenz sei die Bevölkerung, also der Landkreis mit all seinen Bürgerinnen und Bürgern. 

„Der Niederbayer an sich mag und mochte sich nie wirklich unterkriegen lassen. Ehrgeiz, Fleiß, Gemeinschaftssinn und Verstand sind nur einige der Attribute, die man unserem Völkchen zuteilwerden lässt. Ungeduld darf jetzt nicht unsere Schwäche werden“, so Landrat Bumeder. Genau dort soll angeknüpft werden bei der Landkreis-Kampagne „Des pack ma!“ …aber nur #mitnand“. Darin wird es rund um das Durchhalten in der Coronazeit gehen, um Möglichkeiten, Familien zu unterstützen, den Gewerbetreibenden zu helfen, den Gastronomen die Treue zu halten und natürlich allen Bürgerinnen und Bürgern eine Plattform mit hilfreichen Informationen zu bieten. 

Auch eine Internet- (www.despackma.de) und Facebook-Seite (www.facebook.com/despackma) wird es geben – immer mit der Möglichkeit, sich zu beteiligen. Zusätzlich werden kurze Filme produziert, die zum Nachdenken aber auch Lachen anregen sollen. „Verdrossenheit und Destruktivität bringt die Menschen in dieser Zeit nicht voran, wir müssen versuchen, Tag für Tag das Beste aus der Situation zu machen. Und genau das wollen wir mit der Kampagne erreichen“, erklärt Landrat Werner Bumeder. 

Mit der Arbeit, die in die Kampagne gesteckt werden, will man Ängste und Sorgen der Bürgerinnen und Bürger mildern und in positive Energie umwandeln. „Wir hoffen, der Bevölkerung Mut machen zu können und den Gewerbetreibenden zu vermitteln: Wir stehen hinter der heimischen Wirtschaft, den Betrieben und Gastronomen, egal was kommt. Wir lassen euch nicht fallen“, so Landrat Werner Bumeder.