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Stadtwerke Landau

42-863/3/5/2 E175

Wasserrecht;
Öffentliche Wasserversorgung durch die Stadtwerke Landau a.d. Isar
Antrag der Stadtwerke Landau a.d. Isar auf Erteilung einer gehobenen wasserrechtlichen Erlaubnis zur Zutageförderung und Ableitung von Grundwasser aus dem neuen Brunnen VI im Gewinnungsgebiet Kronawittau, Fl.Nr. 1390, Gmk. Landau a. d. Isar 

 

Die Stadtwerke Landau a.d Isar haben die Erteilung einer wasserrechtlichen Erlaubnis zur Zutageförderung und Ableitung von Grundwasser aus dem neu errichteten Brunnen VI im Gewinnungsgebiet Kronawittau, Fl.Nr. 1390, Gmk. Landau a.d. Isar beantragt. 

Das Entnehmen von Grundwasser stellt eine Benutzung gemäß § 9 Abs.1 Nr. 5 WHG dar und bedarf somit der wasserrechtlichen Erlaubnis oder Bewilligung (§ 8 WHG). Die Gewässerbenutzung soll zum Zwecke der öffentlichen Wasserversorgung erfolgen und liegt deshalb im öffentlichen Interesse. Außerdem kann dem Unternehmer nicht zugemutet werden, sein Vorhaben ohne gesicherte Rechtsstellung gegenüber Dritten durchzuführen. Aus diesen Gründen soll eine gehobene Erlaubnis zur Zutageförderung und Entnahme erteilt werden.

 

Dies wir hiermit öffentlich bekanntgemacht mit dem Hinweis, dass

 

  1. Pläne und Beilagen, aus denen sich Art und Umfang des Vorhabens ergeben (An- tragsschreiben, Erläuterungsbericht, Lageplan, Brunnenbeschreibung, UVP- Unterlagen und Alternativprüfung, in der Zeit von Donnerstag, den 29.09.2022 bis Montag, den 31.10.2022, bei der Stadt Landau a.d. Isar während der Dienststunden ausliegen, sowie im Internet unter folgendem Link:

    https://www.landkreis-dingolfing-landau.de/buergerservice/veroeffentlichungen/oeffentliche-bekanntmachungen/ 

    einsehbar sind,
     
  2. Einwendungen gegen das Unternehmen bei der Stadt Landau a.d. Isar oder beim Landratsamt Dingolfing-Landau, Zimmer 222 schriftlich oder zur Niederschrift zu erheben sind,
     
  3. die bis 14.11.2022 eingegangenen Einwendungen im Erörterungstermin behandelt werden. Nach Ablauf dieser Äußerungsfrist sind für das Verfahren über die Zulässigkeit des Vorhabens alle Äußerungen, die nicht auf besonderen privatrechtlichen Titeln beruhen, ausgeschlossen.
     
  4. bei Ausbleiben eines Beteiligten in dem Erörterungstermin auch ohne ihn verhandelt werden kann;
     
  5. a) die Personen, die Einwendungen erhoben haben, von dem Erörterungstermin durch öffentliche Bekanntmachung benachrichtigt werden können,

    b) die Zustellung der Entscheidung über die Einwendungen durch öffentliche Bekanntmachung ersetzt werden kann, wenn mehr als 50 Benachrichtigungen oder Zustellungen vorzunehmen sind. 

 

Dingolfing, 22.09.2022
Landratsamt Dingolfing-Landau
gez. 
Dollinger
Regierungsrätin