SONSTAfrikanische Schweinepest

Meldung vom 21.08.2017


Die Zahl der Fälle von Afrikanischer Schweinepest (ASP) bei verendeten Wildschweinen im Südosten Tschechiens ist nach Angaben des Internationalen Tierseuchenamts auf 87 angestiegen. Es ist nach derzeitiger Kenntnis davon auszugehen, daß die ASP in die Ausbruchsregion INDIREKT verschleppt wurde.

 

Weitere Informationen zum aktuellen Geschehen finden Sie... 

im Internet:

Merkblätter:


 

Afrikanische Schweinepest Informationen für Jäger

 

Vorbeugende Maßnahmen für Jäger, um die Verbreitung der Afrikanischen Schweinepest zu verhindern, sind aus beiliegendem Merkblatt für Jäger zu entnehmen. 

Das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz hat darüber informiert, dass bei Untersuchung verendeter Wildschweine im Sinne eines Frühwarnsystems 20 € an private Jäger gewährt wird.

Der Bayerische Jagdverband wurde darüber informiert, dass die Untersuchung verendet aufgefundener Wildschweine einen wesentlichen Faktor darstellt, eine mögliche Einschleppung der ASP in die Wildschweinpopulation möglichst schnell zu erkennen. Um Unterstützung seitens der Jägerschaft wurde gebeten.

Es ist folgende Vorgehensweise vereinbart worden:

Die Jagdausübungsberechtigten nehmen vorzugsweise Bluttupfer bei den verendet aufgefundenen Wildschweinen und geben das Probenmaterial (1 Röhrchen pro Tier) beim Landratsamt, Abteilung Veterinärwesen zusammen mit dem ausgefüllten Untersuchungsantrag ab. Eine vorherige telefonische Kontaktaufnahme mit der Veterinärabteilung wäre wegen der Probenversandlogistik sehr hilfreich.

Bei Abgabe der Tupferprobe erhält der Jäger einen ausgefüllten Erstattungsantrag, mit dem er beim bayerischen Jagdverband die Aufwandsentschädigung in Höhe von 20 € beantragen kann.

Probenahmematerial für Bluttupfer sind bei uns abholbar (von Entnahme anderweitigen Untersuchungsmaterials (Organe etc.) ist abzuraten).

Bei der Probennahme (Hinweise zur Probennahme) ist auf strikte Hygiene hinsichtlich Seuchenverschleppung (Händedesinfektion, Wechsel Kleidung und Schuhwerk, Jagdhund etc.) zu achten.

Das bereits bekannte Wildschweinemonitoring (Entnahme von Blut in grauen Blutröhrchen) zur Untersuchung auf Klassische Schweinepest und AK läuft weiter, dafür werden auch noch ca. 50 Blutproben benötigt!

Nähere Informationen finden sich auch auf der Homepage des Bayr. Jagdverbandes
(www.jagd-bayern.de).


 

Für Sie zuständig

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Dr. Petra Loibl
Abteilungsleiterin
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